Musikalische Leitung

Friedrich Pfeiffer

Studium (Horn) und Ausbildung zum Dirigenten an der Musikhochschule Wien;

Ab 1981 Mitglied im Orchester der Wiener Staatsoper; seit 1985 Mitglied der Wiener Philharmoniker;

Hornist in der Wiener Hofmusikkapelle; Künstlerischer Leiter von Musik im Stadl, einer Konzertreihe der Wiener Philharmoniker während der Salzburger Festspiele;

2008-2011 Hausdirigent an der Wiener Staatsoper; Seither Gastdirigent u.a. beim New Japan Philharmonic Orchestra, Prague Radio Symphony Orchestra, Chamber Orchestra Salzburg, Beijing Symphony Orchestra, Sofia Philharmonic Orchestra und des Chinesischen Nationalorchesters, an den Opernhäusern Chisinau, Cluj, Timisoara und Bukarest sowie beim internationalen George Enescu-Festival.

Gründer und Leiter des Orchesters Philharmonic Generations Vienna, das regelmäßig im Wiener Musikverein und dem Wiener Konzerthaus auftritt sowie international gastiert.

Prof. Günter Seifert

Studierte von 1962 bis 1969 am Mozarteum Salzburg und von 1969 bis 1972 bei Prof. Franz Samohyl an der Musikhochschule Wien.

Trat 1972 in die Wiener Staatsoper ein und wurde 1974 Mitglied der Wiener Philharmoniker (Erste Violine). Seit 1980 Erste Violine des Seifert Quartetts und von 1988 bis 1992 Mitglied des Ensemble Wien.

1993 mit dem Rekordpreis und 1996 mit dem Preis für Mozart-Interpretationen der Wiener Mozartgemeinde ausgezeichnet.

1995 Gründer und Leiter des Wiener Violinquartetts. Seit 1999 Konzertmeister des Ensembles Corso Wien. 2007 Gründer und Leiter des Ensembles Die Wiener.

Im Jahr 2008 gründete das Projekt Philharmonic Sound and Taste in der Steiermark. Seitdem Dirigent des Österreichischen Jugendorchesters in Zusammenarbeit mit Sängern der Wiener Staatsoper wie Valentina Naforniƫa, Daniela Fally, Olga Besmertna, Ileana Tonca und Ildikó Raimondi.

2008 Dirigent und Soloviolinist des Strauss Festival Orchesters auf Tournee durch Rumänien. Seit 2008 regelmäßig als Dirigent und Dozent bei Studierenden der Angelika Prokopp Stiftung der Wiener Philharmoniker tätig.

2011 Initiator des Kammermusik-Zyklus der Wiener Philharmoniker an der Wiener Staatsoper zusammen mit Dominique Meyer, Art Director bis 2014.

Kammermusikkooperation mit André Previn, Placido Domingo, Leo Nucci, Ferrucio Furlanetto, Herbert Lippert, Stephanie Houtzeel und Chen Reiss.

Auftritte in verschiedenen Ländern Europas, bei den Salzburger Pfingstfestspielen, Mozartweek Salzburg, in Chile, China, Japan und New York.

Rusanda Panfili

Sie begann ihr Geigenstudium in Rumänien an der Musikschule „George Enescu“ in Bukarest und wurde im Alter von 11 Jahren eine der jüngsten Schülerinnen am Konservatorium für Musik und Kunst in Wien.

2015 schloss sie ihr „Master of Arts“ -Studium an der Musikuniversität in Wien unter der Leitung von Prof. Christian Altenburger mit Auszeichnung ab.

Mit 10 Jahren gewann sie ihren ersten internationalen Wettbewerb in Italien. Unter der Anleitung ihres Geigenprofessors Alexander Arenkow erhielt Rusanda zahlreiche internationale Preise wie „R. Lipizer “in Italien,„ L.Spohr “in Deutschland,„ Fidelio “in Österreich und die Stipendien„ Herbert von Karajan “,„ Tokyo Foundation “und„ Yamaha “in Österreich.

Sie tritt unter anderem als Solistin mit dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Symphonic Orchestra des Staates Mexiko, der Weimarer Stadtskapelle, den Santo Domingo Philharmonic, den moldauischen und den rumänischen Symphonieorchestern auf.

Das Repertoire von Rusandas umfasst Violinkonzerte wie Tschaikowsky, Glasunow, Schostakowitsch, Prokofjew, Mendelssohn und Piazzollas 'Estaciones Portenas. Sie tritt auf internationalen Kammermusikfestivals auf und erkundet das zeitgenössische Repertoire für Violinsolo. Im Duo mit Gitarre, Cello und Klavier arrangiert sie auch Kompositionen von Bach bis Pop- und Filmmusik.

In Zusammenarbeit mit großen Musikern, Komponisten und Dirigenten wie Markus Schirmer, Aleksey Igudesman, Hans Zimmer, Horia Andreescu, Enrique Batiz, Ghenadie Ciobanu, Christos Hatzis, Hyung-Ki Joo, Erwin Schrott und Vadim Repin ist sie an zahlreichen außergewöhnlichen Projekten beteiligt.

Zu den Auftritten von Rusandas gehören Solo- und Kammermusikkonzerte bei zahlreichen Festivals wie dem Luzern Festival, dem Verbier Festival, dem Transsibirischen, dem Uno-Due-Tre und dem Schwäbischen Frühling.

Neben ihren internationalen Preisen bei Musikwettbewerben erhielt sie zahlreiche Sonderpreise für die besten Interpretationen von Mozart, Paganini und zeitgenössischen Kompositionen.

Sie tourte in Mexiko, der Dominikanischen Republik, Italien oder Rumänien und spielte Violinkonzerte wie Sibelius, Bruch, Prokofiev und Mozart.

Prof. Franz Bartolomey

Erster Solocellist der Wiener Philharmoniker bis 2012 und Mitglied dieses Orchesters in dritter Generation. Seit 1997 ist er Mitglied der Hofmusikkapelle in Wien.

Geboren in Wien, erhielt er seinen ersten Cellounterricht im Alter von sechs Jahren bei Ewald Winkler. Anschließend studierte er an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Richard Krotschak und Emanuel Brabec. Schon seit frühester Jugend prägt eine intensive internationale Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker die musikalische Biographie des Cellisten.

Franz Bartolomey ist Preisträger der internationalen Violoncello Wettbewerbe von Budapest (1963), Moskau (1966) und Wien (1967).

Er ist Mitglied verschiedener Kammermusikvereinigungen, u.a. der "Wiener Virtuosen" und kreiert mit den Burgschauspielern Petra Morzé und Birgit Minichmayr, Michael Heltau, Peter Simonischek, Cornelius Obonya und Klaus Maria Brandauer unterschiedliche äußerst erfolgreiche literarisch-musikalische Projekte.

Seit 2014 "Bartolomeys in the MuTh" - außergewöhnliche Programme rund um 2 Celli gemeinsam mit seinem Sohn Matthias und Künstlerfreunden aus der Musik-, Film- und Theaterwelt.

Solokonzerte unter Leonard Bernstein, Daniel Barenboim, Sir André Previn, Mariss Jansons, Sir Simon Rattle und Sir Roger Norrington u.a. bei den Abonnementkonzerten der Wiener Philharmoniker, bei den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, beim Festival „Wien modern”, den internationalen Musikfestwochen Luzern und beim Carinthischen Sommer.

Als Kammermusikpartner arbeitet er u.a. mit Sir André Previn, Sir Simon Rattle, Oleg Maisenberg, Helmut Deutsch, Ernst Kovacic, Rudolf Buchbinder, Julian Rachlin, Mischa Maisky, Barbara Bonney, Kathleen Battle, Jessye Norman und Thomas Hampson zusammen.

Franz Bartolomey engagiert sich auch als Dozent bei internationalen Meisterkursen, ist Gastprofessor für Orchestervorbereitung an der Kunstuniversität Graz und gefragter Juror bei internationalen Wettbewerben.

Unter den zahlreichen TV-, CD- und Rundfunkaufnahmen Bartolomeys sind „Don Quixote” von Richard Strauss mit den Wiener Philharmonikern unter Sir André Previn und die Einspielungen der Cellosonaten von Brahms, Richard Strauss, Joh. Nepomuk Hummel und Frederic Chopin besonders hervorzuheben.

Franz Bartolomey spielt als Gast-Solocellist an der Königlichen Oper von Kopenhagen und war erster Solocellist des „Festival Orchesters Luzern“ unter Claudio Abbado.

Franz Bartolomey ist Träger u.a. des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich, des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst und der Ehrenmedaille der Stadt Wien.

Im Juni 2012 wurde ihm der Ehrenring der Wiener Staatsoper verliehen.

2012 erschien sein Buch: Franz Bartolomey, „Was zählt, ist der Augenblick“, Die Bartolomeys 120 Jahre an der Wiener Staatsoper, Amalthea Verlag Wien, 2012

Er spielt ein Violoncello von Jean Baptiste Vuillaume, Paris um 1860

Prof. Johann Hindler

Er begann im Alter von neun Jahren seine musikalische Ausbildung bei Josef Brunader. Nach einigen Studiensemestern bei Prof. Kart Steinwidder in Graz wechselte er an die Hochschule für Musik in Wien und studierte ab 1975 bei Prof. Peter Schmidl. 1980 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab.

Die Aufnahme in das Orchester der Wiener Staatsoper erfolgte 1979, im Jahr 1982 wurde Johann Hindler Mitglied im Verein der Wiener Philharmoniker, wo er seither unter alten großen Dirigenten unserer Zeit gespielt hat.

Johann Hindler ist seit vielen Jahren als Lehrer tätig: Von 1980 bis 1995 als Assistent von Prof. Peter Schmidl, ab 1995 als Lehrbeauftragter mit eigener Klasse an der Hochschule für Musik in Wien, wo er auch zum Professor ernannt wurde. Absolventen seiner Klasse bilden heute die junge Generation der Klarinettisten und Soloklarinettisten in vielen großen Orchestern wie z. B. Daniel Ottensamer und Matthias Schorn (Wiener Philharmoniker) oder Andreas Ottensamer (Berliner Philharmoniker).

Als Kammermusiker ist er in verschiedenen Kammermusikensembles tätig, so z. B. im Wiener Bläserquintett und im Ring Ensemble, mit dem er regelmäßig in Japan auftritt.

Enzo Turriziani

Es ist uns eine besondere Freude, Enzo Turriziani als Gastdozent an der Accademia Vicino begrüßen zu dürfen. Er ist Soloposaunist des Orchesters der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker. Seine erste musikalische Annäherung hatte er mit seinem Großvater Giacomo Di Mario, Dirigent der Kapelle von Poggio Mirteto, und seinem Vater Maurizio, Amateurposaunist. Er absolvierte das G. Briccialdi Terni Music Institute mit der Note „cum laude“ unter der Leitung der Meister Massimiliano Costanzi und Andrea Di Mario.

Er spezialisierte sich auf A. Mazzucco (RAI-Orchester), A. Conti (Nationale Akademie von Santa Cecilia), J.Alessi (New York Philharmonic), Andrea Bandini (Orchester Suisse Romande) und Ian Bousfield (Wiener Staatsoper -Philharmoniker). Mit 15 Jahren begann er seine ersten musikalischen Erfahrungen im Orchester. Nach dem Gewinn der Orchesterwettbewerbe war er die erste Posaune beim Rome Symphony Orchestra (Oktober 2009), beim RAI National Symphony Orchestra (Oktober 2011) und beim National Academy of Santa Cecilia Orchestra (Februar 2014). Er war auch die erste Gastposaune am Giuseppe Verdi Theater in Triest, der Stiftung „Tito Schipa“ in Lecce, dem Teatro Alla Scala - Mailand. Er ist Mitglied des „Human Right Orchestra“.

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